Macroangiopathie: Durchblutungsstörungen in grösseren Blutgefässen.
Magensonde: Dünner Kunststoffschlauch zur Ernährung, der meist durch die Nase über die Speiseröhre in den Magen geführt wird. Eine Ernährung mittels Magensonde wird durchgeführt, wenn ein Kind zu schwach ist, um auf normale Weise Nahrung zu sich zu nehmen.
Makrophagen Immunzellen (Fresszellen); grosse Blutzellen, die Bakterien, Pilze und Gewebstrümmer von Entzündungen im Körpergewebe speichern („fressen“)
maligne bösartig
Mamma-CA Brustkrebs
Mammographie Röntgenaufnahme zur Früherkennung von Mammakarzinomen (Brustkrebs)
manuell mit der Hand
manuelle Therapie Behandlung von umkehrbaren Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungssystem
MAPCA: Grössere aortopulmonale Kollateralarterie (Kollaterale, major aortopulmonary collateral artery).
Mapping: 1. elektrophysiologische Untersuchung mittels Herzkatheter und einer speziellen Elektrode als Grundlage für eine chirurgische Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Tachykardie). 2. unblutige elektrokardiographische Methode zur Grössenbestimmung eines Herzinfarkts. Aufzeichnung der an zahlreichen Punkten der Körperoberfläche auftretenden Aktionspotentiale eines Herzschlages.
Marcumarisierung: Dauerhafte medikamentöse Behandlung (Einstellung und Kontrolle eines bestimmten "Spiegels") zur Hemmung der Blutgerinnung, zum Beispiel bei künstlichen Herzklappen.
Marfan-Syndrom: Angeborene Bindegewebsschwäche mit Veränderungen an Skelett (z.B. Hochwuchs), Lungen, Augen und fast immer am Herzen (zum Beispiel Erweiterung der Aorta, Mitralklappenprolaps).
median: (z.B. Narbe) zur Mittellinie des Körpers hin gelegen.
Mediastinum: Mittelfellraum; Bindegewebe zwischen Brustbein und Wirbelsäule.
Medikation: Dosierung eines Medikamentes.
Melanom an der Haut, seltener an der Schleimhaut vorkommender Tumor
Meniskus einem Halbmond ähnelnder Knorpel im Kniegelenk
MHC Major Histocompatibility Complex; Haupthistokompatibilitätskomplex; Gruppe von Genen, die an Transplantationsabstossungen und an der Regulation der Immunreaktion beteiligte Proteine kodieren; beim Menschen befinden sie sich auf Chromosom 6
Migräneanfallsweise auftretende Kopfschmerzen, oft auf eine Kopfhälfte begrenzt
Mikroorganismus mikroskopische Organismen, darunter Bakterien, Viren und Pilze; einige von ihnen verursachen Krankheiten sowohl beim Menschen als auch beim Tier
Mikroangiopathie: Durchblutungsstörungen in kleinsten Haargefässen.
Mikrodeletionssyndrome: Chromosomale Störungen, bei denen die Anzahl der Chromosomen normal ist, aber kleinere Abschnitte eines Chromosoms fehlen, z.B. Di-George-Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom, CATCH 22.
Mitralklappe: Herzklappe in Form einer zweizipfeligen Segelklappe zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer.
Mitralklappeninsuffizienz: Schliessunfähigkeit der Mitralklappe; ein Teil des Blutes fliesst von der linken Herzkammer in den linken Vorhof zurück; die linke Kammer muss mehr pumpen.
Mitralklappenprolaps: MKPS; Floppy-Valve-Syndrom. Leichter Vorfall der Mitralklappe in den linken Vorhof; kann zu einem Leck beim Klappenschluss führen; eventuell mit Herzrhythmusstörungen.
Mitralklappenstenose: Mitralklappenverengung; mögliche Folgen: Erweiterung des linken Vorhofes, Rückstau in die Lunge.
Miktion Wasserlassen, Blasenentleerung, Harnlassen
mmHG: Millimeter Quecksilbersäule, TORR, Masseinheit für Blutdruck.
Mobilisation langsam gesteigerte Wiederaufnahme normaler Beweglichkeit nach einer Operation
Modifikation/modifiziert: Variante, zum Beispiel in der Durchführung einer Operation (z.B. modifizierte Fontan-Operation).
Morbus Bechterew Entzündung der Wirbelkörper, die zur Versteifung der Kreuz-Darmbein-Gelenke, bestimmter Bandscheibenanteile und der kleinen Wirbelgelenke führt
Morbus Crohn entzündliche Darmerkrankung
Morbus Parkinson Schüttellähmung, eine eingeschränkte Mimik, fehlende Mitbewegung der Arme beim Gehen, kleinschrittiger Gang mit vornübergebeugter, starrer Körperhaltung, verlangsamte, monotone Sprache gehören zu den Begleiterscheinungen
Morbus Scheuermann im jugendlichen Alter auftretende Wachstumsstörung der Wirbelsäule
Mortalität: Sterblichkeitsrate; Todesfälle in einer bestimmten Zeit, bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungszahl (z.B. Todesfälle pro 1000 Einwohner pro Jahr).
motorisch: Die willkürlichen Körperbewegungen betreffend.
MRT: = Magnetresonanztomographie Kernspintomographie.
Mukokutanes Lymphknoten-Syndrom: Kawasaki-Syndrom.
Mukopolysaccharidose: Verschiedene biochemisch unterschiedliche Krankheitstypen mit geistiger Behinderung, Kleinwuchs, Lebervergrösserung, Veränderung an grossen Arterien und linksseitigen Herzklappen; verursacht durch Einlagerung von Mukopolysacchariden.
Mukoviszidose angeborene Krankheit mit Fehlfunktion von schleim- und schweissbildenden Drüsen; erhöhte Schleimviskosität ruft schwere Krankheitszeichen im Atmungs- und Verdauungstrakt hervor
Multiorganentnahme Explantation mehrerer Organe, an der mindestens zwei voneinander unabhängige Chirurgenteams beteiligt sind
Multiple Sklerose Erkrankung des Gehirns und Rückenmarks unter Bildung zahlreicher Verhärtungsherde in den Nervenbahnen
Mustard-Operation: Funktionelle Korrektur- bzw. Vorhofumkehr-Operation bei Transposition der grossen Arterien (= TGA).
Mycophenolatmofetil (MMF) Medikament zur Immunsuppression; Handelsname = CellCept
Myelographie Röntgendarstellung des Rückenmarkkanals und seines Inhalts unter Verwendung von Kontrastmitteln
mykologisch mit Pilzen befallen
Myokard: Herzmuskel, muskuläre Wand des Herzens.
Myokardinfarkt Herzinfarkt
Myokarditis: Meist durch Viren verursachte Herzmuskelentzündung.
Myokardszintigraphie nuklearmedizinisches Bildverfahren zum Erkennen von Durchblutungsstörungen im Herzbereich