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| Beiträge über die intravenöse Prostacyklin Therapie | Susan M. Fernandes, Jane W. Newburger, et al. The American Journal of Cardiology 2003, Vol. 91 March 1
Usefulness of Epoprostenol Therapy in the Severly Ill Adolescent/Adult with Eisenmenger Physiology
Die kontinuierliche Gabe von intravenösem PGI2 (Prostacyclin) hat eine Verbesserung der kurz- und mittellangen funktionalen Kapazität, der kardiopulmonalen Hämodynamik und des Überelebens bei Kindern und Erwachsenen mit primärer pulmonaler Hypertension und ähnlichen Formen der hypertensiven pulmonalen Artereiopathie gezeigt. Bis heute wurde allerdings die Bedeutung der kontinuierlichen Gabe von intravenösem Epoprostenol bei Erwachsenen mit Eisenmenger Physiologie noch nicht adäquat definiert. Diese Arbeit bietet einen retrospektiven Überblick über PGI2 bei dieser Erkrankung, indem sie die anfänglichen Parameter mit denen nach 3-monatiger Therapie vergleicht. Alle Patienten zeigten nach dreimonatiger Epoprostenoltherapie eine Verbesserung der funktionalen NYHA Klassifizierung (3 Patienten um eine Klasse, 5 um zwei Klassen), auch eine Verbesserung beim 6-Minuten-Gehtest wurde bei allen Patienten festgestellt. Die 1- und 3-Jahres-Überlebensraten betrugen 88% und 63%. Die überlebenden Patienten verblieben in der besten NYHA Klasse in den Jahren 3 - 5 des Follow-up. Die Autoren zeigten, dass bei ausgewählten schwer beeinträchtigten symptomatischen Patienten mit Eisenmenger Physiologie durch die i.v Therapie mit PGI2 eine signifikante Verbesserung der funktionalen Kapazität, der Sauerstoff-sättigung und der kardiopulmonalen Hämodynamik möglich ist. Für Patienten, die keine Verbesserung unter konventioneller Therapie erfahren, sollten kontrollierte multizentrische Studien durchgeführt werden, um die Langzeiteffekte von Epoprostenol bei dieser Population zu untersuchen.
Noritoshi Nagaya, Noriko Sasaki, Motoni Ando, et al. Chest 2003; 123: 338-343
Prostacyclin Therapy before Pulmonary Thromboendarterectomy in Patients with Chronic Thromboembolic Pulmonary Hypertension
Die kontinuierliche Gabe von intravenösem Prostacyklin verbessert die hämodynamischen Parameter und die Diagnose bei Patienten mit primärer pulmonaler Hypertension. Diese Studie soll eruieren, ob die Prostacyklingabe vor der Durchführung einer Thromboendarterieektomie die pulmonale Hypertension bei Patienten mit der schwersten Form der chronisch thromboembolischen pulmonalen Hypertension (CTEPH) verbessern kann. Von den 33 CTEPH Patienten, die für eine Thromboend-arterieektomie vorgesehen waren, erhielten 12 mit schwerer pulmonaler Hypertension (PVR > 1200 dyne.s.cm-5) intravenöses Prostacyclin (mittlere Dosis 6+/-1 ng/kg/min, Bereich 2-11 ng/kg/min,) während 46 +/- 12 Tage vor dem Eingriff. Rechtsherzkatheter und BNP Messungen wurden zu Beginn, knapp vor dem Eingriff und 1 Monat danach durchgeführt. Während des kardiopulmonalen Bypasses wurde die Epoprostenolinfusion unterbrochen um damit nach der Operation wieder zu beginnen, nach einer Woche wurde die Behandlung dann schrittweise abgesetzt. Die Prostacyklintherapie senkte die BNP-Plasmalevels signifikant, was eine Verbesserung der Rechtsherzfunktion nahe legt. Die pulmonale Thromboendarterieektomie bewirkte eine weitere Reduktion des PVR und der BNP-Plasmalevels. Die intravenöse Gabe von Prostacyklin bewirkte positive hämodynamische Effekte bei den Patienten mit schwerer CTEPH und kann als Vorbehandlung für Patienten, die sich einer pulmonalen Thromboendarterieektomie unterziehen, sinnvoll sein.

| Veröffentlicht von Administrator am Montag, den 26.05.2003 um 18:52 Druckversion |
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